tauche auch du ein in die zauberwelt des backens, bratens und kochens. alle rezepte sind vegetarisch (oder sogar vegan), weil tiere in den wald oder ins meer gehören, aber ganz bestimmt nicht in dich.

ein jahresvorrat an winzigen vitamin B12 tabletten ist überall für etwa 15 euro erhältlich. damit braucht du keine tierleichen mehr essen, verbreitest untenrum keinen bestialischen gestank mehr, lebst viel gesünder, bist nicht länger hauptgrund für die abholzung des regenwaldes (tierfutteranbau), unterstützt keine perversen fleischkonzerne, reduzierst das gülle- und methanproblem, reduzierst zoonosen, verzögerst das problem der antiobiotikaresistenz, verzögerst den klimawandel und quälst weniger tiere.

der einzige grund warum du im 21. jahrhundert vielleicht noch zivilisationsbrechende dinge wie fleisch essen machst, ist gewohnheit. die gute nachricht: gewohnheiten kannst du mühelos in neue gewohnheiten umändern und das passiert ja auch gerade im großen stil. was uns auf wundersame weise wieder zurück zum thema dieser rezepteseite führt : )

 

 backofengemüse             

du brauchst für eine große portion:

 

zubereitung:

 

 

 

 
(das foto zeigt ein neueres ergebnis ohne feta käse und mit zwei backpapieren)

wer mag, kann mit der hand noch walnusskerne darüber zerbröseln. das schmeckt zwar nochmal etwas besser, hat dann aber unglaublich viele kalorien.

als getränk dazu empfehle ich kalten orangensaft.

und nicht vergessen 3 oder 4 blatt küchenrollenpapier griffbereit zu haben. das zeug ist echt scharf. da tränen schon mal die augen und man schwitzt. nach dem essen kannst du das backpapier mit dem benutzten küchenrollenpapier einfach zusammenknüllen und wegwerfen. der teller bleibt fast sauber. ein schöner nebeneffekt: die überdosis knoblauch unterstützt die coronabedingte vermeidung vor sozialkontakten. was will man mehr.

 

 cheeseburger             

du brauchst für eine portion:

zubereitung:  

 

mein spontan erdachter prototyp mit toastbrot (noch ohne gurken und tomate) sah so aus:

 

die variante mit den toastbrötchen ist natürlich weit schwerer zu essen als die flachere toastbrotvariante. besteckloser verzehr sieht ja generell nie besonders anmutig aus und man muß anschließend eigentlich duschen. rein geschmacklich sind beide varianten praktisch nicht von einem edelcheeseburger in einem überaus szenigen berliner gastronomiebetrieb zu unterscheiden. das ist schon echt sehr lecker.

update 1: grad hab ich die gürkchen- und tomatenscheiben ebenfalls angebraten und alles statt mit zwei mit drei schichten käse zusammengehalten. das schmeckt nochmal besser und funktioniert ganz hervorragend.

update 2: man kann auch so original burgerbrötchen nehmen. dann sehen die burger originaler aus, aber geschmacklich ist das eher schlechter.

update 3: vegane burger patties von vemondo (liegen im lidl beim fleisch) funktionieren auch super wenn man sie gut brät und den oberen toast bzw. die obere brötchenhälfte kann man einfach weglassen, wenn man die burger vornehm mit messer und gabel isst.

update 4: meine "standardvariante" (toastbrot, oben ohne, extra viele zwiebeln) sieht mittlerweile zugegeben scheiße aus, ist aber am einfachsten herzustellen und leicht zu essen:

 

 

 backofenkartoffelscheiben             

du brauchst für eine portion:

zubereitung:  

 

genaue gewürzmengen muß man wie bei allen gerichten einfach nach individuellem geschmack rausfinden. der zweite oder dritte versuch stimmt dann. aber egal ob man das optimum sofort trifft oder nicht, ist das zeugs extrem lecker. noch besser als gekochte kartoffeln oder bratkartoffeln mit kräuterquark und leinöl.

update: man kann zusätzlich noch ceyennepfeffer in die ölmarinade tun. ich bilde mir derzeit ein, daß sich das auf den geschmack auswirkt, aber beschwören würde ich es jetzt auch nicht. hm...

 

 chilli sin carne             

du brauchst für einen topf (= so etwa drei bis fünf portionen):

zubereitung:  

das ganze ist zwar nur etwa 80% so lecker wie chilli CON carne, aber für ein zu 100% veganes gericht extrem gut. am zweiten tag schmeckt es übrigens deutlich besser als am ersten. ich vermute, chilli sin carne muß sich erst setzen, verbinden und geschmacklich aushärten oder so. warum der geheimnisvolle effekt eintritt kann ich auch nicht genau sagen, weil ich ja küchenzauberer bin und kein küchenchemiker.

ich hab das ganze bisher nur pur gegessen, aber auf reis ist es bestimmt nochmal besser. und immer noch komplett vegan, weil reis gar nicht richtig lebt.

 

 hawaiichillimaiskäsetoast             

du brauchst für eine portion:

zubereitung:  

 

merke: je mehr chilliöl, desto leckerer.

 

 was anderes             

... irgendwann bald

 

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